Die Burschenschaft Cruxia ist eine über Generationen greifende Vereinigung junger engagierter Studenten der Montanuniversität und im Berufsleben stehender Absolventen.

Wir...

...setzen uns für das montanstudentische Brauchtum und den Erhalt unserer Sprache und Kultur ein. Wir leben unsere studentischen Traditionen, die uns über alle Altersgrenzen hinweg verbinden.

...helfen unseren Mitgliedern bei der Entwicklung zu Führungspersönlichkeiten. Durch die Ausübung von verantwortungsvollen Ämtern, das Halten von Vorträgen, Teamarbeit und unser gut gepflegtes Netzwerk geben wir unseren Mitgliedern das nötige Rüstzeug für die Wirtschaftswelt.

...sind aktiv. Segeltörns, Schitage, Exkursionen, Besuche bei anderen Burschenschaften und gemeinsame Ausflüge lassen bei uns nie Langeweile aufkommen.

...bekennen Farbe. Das Cruxencouleur mit seinem rot-weiß-goldenem Band und dem steifen karmesinroten Hut ist in Leoben unverkennbar und wird von uns bei offiziellen Anlässen und an unseren Couleurtagen mit Stolz getragen.

...legen großen Wert auf den geselligen Umgang untereinander. Der Lernalltag gleichen wir mit einem gelegentlichen Bier an unserer Schank aus, besuchen gemeinsam Feste und Veranstaltungen, sind aber auch für unsere eigenen Feste in der Leobner Studentenschaft bestens bekannt.

...sind eine schlagende Verbindung. Die Mensur ist eine unvergleichliche Erfahrung, die den eigenen Charakter, aber auch die Gemeinschaft stärkt. Jeder Cruxe muss sich zumindest zweimal dieser Herausforderung stellen.

...betrachten Demokratie als keine Worthülse. Jede wichtige Entscheidung wird bei uns demokratisch beschlossen, jedes vollwertige Mitglied hat Mitspracherecht, wodurch bei uns jeder lernt, sich eine Meinung zu bilden und diese durchzusetzen.

...sind politisch. Wir legen Wert darauf, dass sich unsere Mitglieder über das aktuelle politische Geschehen informieren und aktiv daran teilnehmen. Viele unserer Mitglieder engagieren sich in der Hochschulpolitik, jedoch äußert sich die Burschenschaft Cruxia nicht parteipolitisch.

...sind eine eingeschweißte Gemeinschaft, die jedoch stets offen für neue Mitglieder ist. Wir bieten mehr als viele andere Verbindungen, fordern jedoch auch mehr von unseren Mitgliedern.

 

Wie funktioniert die Burschenschaft Cruxia?

Wir rekrutieren uns aus Studenten der Montanuniversität. Wenn sich ein Student für für die Aufnahme in unseren Bund, den sogenannten Einsprung, entschieden hat, wird er bei uns Probemitglied, auch Fux genannt. In der Fuxenzeit kann sich der Fux die Burschenschaft Cruxia von innen näher anschauen und umgekehrt. In dieser Zeit wird der Umgang mit dem Schläger, unserer Mensurwaffe, geübt, die Grundlagen über die Verbindungsgeschichte und unsere Regelwerke gelehrt, woraufhin der Fux nach etwa zwei Semestern seine erste Mensur schlägt und im Rahmen einer Prüfung sein theoretisches Wissen beweist.

Daraufhin folgt die Aufnahme als vollwertiges Mitglied, der Fux wird zum aktiven Burschen. In dieser Zeit nimmt der Bursch aktiv an der Entscheidungsfindung in unseren Gremien teil und übt Vorstandsfunktionen, sogenannte Chargen, aus. Der Sprecher vertritt die Burschenschaft nach außen und sorgt für Ordnung im Inneren. Der Fechtwart sorgt für den Pauk- und Mensurbetrieb, sowie die dafür notwendige Ausrüstung. Der Schriftwart fertigt Schriftstücke und Protokolle an und behandelt die einkommende Post. Der Kneipwart organisiert alle Veranstaltungen und ist für die Beschaffung und Abrechnungs des Biers und der Getränke verantwortlich. Der Fuxmajor führt die Füxe in das Verbindungsleben ein und begleitet diese am Weg zu ihrer Burschung.

Nach der Ausübung von zumindest zwei Chargen und dem schlagen von mindestens zwei Mensuren kann sich der Bursch nach einer gewissen Zeit inaktivieren lassen. Er muss keine Chargen mehr ausüben und unterstützt dem Fechtwart im Paukbetrieb, dem Erlernen des Fechtens. Wenn der Inaktive kurz vor Beendigung seines Studiums steht kann er sich beurlauben lassen und wird von fast allen Pflichten befreit.

Nach Beendigung des Studiums wird der Bursch zum Alten Herren. Als erfahrener Bundesbruder steht er den jungen Studenten mir Rat zur Seite und finanziert den Aktivbetrieb durch seine Mitgliedsbeiträge. Im Gegenzug hat er in seiner ehemaligen Studienstadt immer eine Anlaufstelle und verliert den Draht zur jüngeren Generation nicht. So leben wir Cruxen einen Generationenvertrag der uns verbindet und stärkt und unser Bestehen schon seit 1884 sicherstellt.